Neuruppin - Solidaritätsaufruf nach dem Naziaufmarsch in Neuruppin

Nachdem die Polizei einen Naziaufmarsch am 24.09. in Neuruppin ermöglichte, kochen die Emotionen hoch. Die friedliche Sitzblockade gegen diesen Aufmarsch wurde mit einem massiven Aufgebot geräumt, Menschen wurden grundlos geschlagen und schikaniert – dann auch noch stundenlang eingekesselt, abfotografiert, beleidigt und ohne Toiletten und Verpflegung ruhig gestellt, während sich die Nazis widerlich gröhlend durch die Straßen wälzen konnten.

Es gab über 20 Ingewahrsamnahmen (wir danken dem EA Greifswald für die hervorragende Betreuung) – alle wegen absoluten Nichtigkeiten. Ein großer Teil dieser Personen verbrachte 3-4h im Gefangenenbus, weil sie ihren Personalausweis nicht dabei hatten – darauf folgten dann noch einmal 2-3h auf der Wache. Eine Frau gehobenen Alters bekam den Vorwurf gegen das Betäubungsmittelgesetz (BTM) verstoßen zu haben, obwohl sie beteuerte, es handle sich um notwendige Medikamente.

Die Polizei hat nach eigenen Angaben über 350 Anzeigen an diesem Tag aufgenommen. Gegen diese Einschüchterung von legitimem, antifaschistischem Protest gilt es klar Flagge zu zeigen!

Die Rote Hilfe Neuruppin unterstützt nach ihren Möglichkeiten alle betroffenen Antifaschist_Innen. Dazu sind wir aber auf finanzielle Unterstützung angewiesen und rufen hiermit zu Spenden auf:

Konto für Spenden: Rote Hilfe Ortsgruppe Neuruppin
Konto: 4007238356
BLZ: 43060967
Bank: GLS-Bank
Betreff: 24.09.

Unser Protest ist nicht kriminell sondern notwendig!
Wer sich Faschist_Innen in den Weg stellt, zeigt Zivilcourage!
Unsere Solidarität gegen ihre Gewalt!

Weiter Informationen zur Demo selbst gibt es hier

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