Weitere Unterzeichende der gemeinsamen Erklärung schreiben bitte an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Wie heute bekannt wurde, hat der Bundeswahlausschuss entschieden, dass die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) nicht an den Bundestagswahlen teilnehmen darf und ihre Rechtsstellung als Partei verloren hat.

Begründet wird dies mit verspätet eingereichten Rechenschaftsberichten.

Dieses Vorgehen ist alles andere als nur eine "bürokratische Überkorrektheit" der Bundestagsverwaltung. Aus unserer Sicht steht es in einem Zusammenhang mit anderen Versuchen des bürgerlichen Staatsapparats gegen Revolutionär:innen, Antifaschist:innen und Linke im Allgemeinen mit juristischen und bürokratischen Manövern vorzugehen. Wir erinnern daran, dass der Bundesvereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) vor zwei Jahren ihre Gemeinnützigkeit aberkannt wurde und sie diese mit viel Mühe zurückerkämpfen mußte. Wir erinnern an das trickreiche Vorgehen gegen attac und campact, denen die Gemeinnützigkeit ebenfalls entzogen wurde.
Wir erinnern an die Forderungen aus den Reihen der CDU nach dem Verbot der Roten Hilfe. Wir erinnern an die ungezählten Tricksereien zur Kriminalisierung der kurdischen Befreiungsbewegung.

Wenn die Regierungspartei CDU in Dutzende Korruptionsskandale verwickelt ist und diverse Politikerinnen und Politiker der großen Parteien (nach den Fristen!) enorme Summen als Nebeneinkünfte nachmelden, die sie
vorher "vergessen" hatten anzumelden, dann passiert nichts. Niemand würde auch nur auf die Idee kommen, dass Annalena Baerbock jetzt nicht mehr kandidieren darf oder die CDU nicht mehr auf dem Wahlzettel stehen
dürfte. Auch das macht deutlich, dass die verspäteten Rechenschaftsberichte der DKP ein Vorwand sind.

All diese Maßnahmen zielen darauf, fortschrittliche, demokratische, linke Kräfte zu behindern, zu kriminalisieren und ihre Arbeit unmöglich zu machen. Degegen setzen wir unsere Solidarität von unten.

Wir, die wir uns in anderen Gruppen als der DKP organisiert haben, erklären unsere Solidarität mit den Kommunistinnen und Kommunisten der DKP und fordern die sofortige Rücknahme der Beschlüsse des
Bundeswahlausschusses.

Erstunterzeichner*innen:

ATIF - Föderation der Arbeiter*innen aus der Türkei in Deutschland

Bir-Kar - Plattform für die Einheit der Arbeiter und Freundschaft der Völker

Deutsch-Kurdischer-Freundschaftsverein Krefeld

Die Linke.SDS Düsseldorf

Duisburg stellt sich quer

Föderation der freiheitlichen Gesellschaft Mesopotamiens in NRW e.V.

Freies Forum Duisburg e.V.

Interventionistische Linke

Revolutionärer Jugendbund

Rote Hilfe e.V.

Rote Einheit Düsseldorf

RSO - Revolutionär Sozialistische Organisation Deutschland

Ruhrjugend

SDAJ - Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend NRW

YDG - Neue Demokratische Jugend

Young Struggle

ZORA

 

Weitere Unterzeichnende:

Julia Suermondt

Peter Strathmann (Sprecher DIE LINKE. - Ortsverband Göttingen)

Gisela Schulz

LeserInneninitiative Göttingen der Tageszeitung junge Welt

Antifaschistische Aktion Lüneburg / Uelzen

Gedenkstätte Ernst Thälmann Hamburg

Oliver-Jan Kornau, Mitglied des Vorstandes DIE LINKE.Kreisverband Verden

Antifa Trier

Otto Ersching, Sprecher DIE LINKE.Lüdenscheid

SDAJ Karlsruhe

Friedensforum Duisburg

DIE LINKE, Stadtteilverband Rostock-Nordost

Manfred Evers, Ratingen

Proletarische Jugend Hamburg

DIE LINKE. Krefeld

Linksjugend ['solid] NRW

Die Linke.SDS Heidelberg

AZADÎ e.V.

Komplex - Infoladen Trier

Monika Richter, IPPNW Siegen, internat. Bündnis Siegen

 Olaf Swillus, LinksDiagonal - Redaktion

DIE LINKE.LISTE Oberhausen

DIE LINKE. Oberhausen

 Bündnis Versammlungsgesetz NRW stoppen! Grundrechte erhalten

MLPD Essen/Mülheim/Velbert

DFG-VK Gruppe Trier

Hannes Stockert, Vorstand Umweltgewerkschaft Essen-Mülheim


 

 

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