G20 2Von einem „Festival der Demokratie“ sprach Hamburgs Innensenator Andy Grote vor dem G20-Gipfel, wenn er diesen meinte. Jetzt, nach den Ereignissen in Hamburg wissen wir, dass diese Aussage offenbar auf einem recht fragwürdigen Verständnis von Demokratie fußte.

So wurde das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit bereits gleich zu Beginn der Protestwoche mit Füßen getreten, als der Aufbau der Camps für die Gipfelgegner*innen rechtswidrig, da gegen anderslautende Gerichtsurteile, und teilweise unter Zuhilfenahme von Schlagstock, Pfefferspray- und Wasserwerfereinsatz unterbunden wurde.

bannerQuerDer G20-Gifel ist vorbei; die Kriminalisierung der Proteste geht weiter. Nach wie vor sitzen Dutzende Aktivist*innen im Knast, Hunderte müssen mit Strafverfahren rechnen. Die Rote Hilfe ruft zur Solidarität mit den Betroffenen auf. Unter dem Motto „United we stand! summer of resistance – summit of repression – solidarity is our weapon“. Inzwischen kann gedrucktes Material über den Literaturvertrieb bestellt werden, außerdem haben bereits erste Aktionen stattgefunden. Um die Betroffenen auch finanziell unterstützen zu können, sind weiterhin Spenden erforderlich.

Kampagnenaufruf summer of resistance – summit of repression – solidarity is our weapon

Hunderttausende aus allen Spektren haben gegen den G20-Gipfel in Hamburg demonstriert. Schon im Vorfeld wurden Camps und Demos verboten, Wohnungen durchsucht, es kam zu Gefährder*innen-Ansprachen und Einreiseverboten. Unzählige wurden von der Polizei verletzt, es gab hunderte Ingewahrsam- und Festnahmen, manche sitzen noch immer sitzen U-Haft. Die Genoss*innen wurden eingesperrt, weil wir gemeinsam gegen die menschenverachtende Politik der G20 und den unsinnigen Gipfel protestierten. Jetzt brauchen Eingesperrte und die Menschen, die von der kommenden Repression betroffen sein werden, unsere Unterstützung!

Wir brauchen vielfältige Solidarität: Es braucht sowohl Geld für Verfahren und Öffentlichkeitsarbeit, als auch die direkte Unterstützung Einzelner und eines entschlossenen Zusammenstehens gegen die Repression und Hetze, die uns versucht zu spalten.

Bringt euch ein in die strömungsübergreifende, internationale Kampagne „United we Stand“ – jede Unterstützung ist gelebte Solidarität!


Anregungen Was konkret getan werden kann:

  • Geld sammeln und spenden

  • Infoveranstaltungen zur Repression

  • Soli-Tresen, Partys und Konzerte

  • Öffentlichkeitsarbeit

  • Kundgebungen und Demos

  • Unterstützung für die Angehörigen und Freund*innen organisieren

  • Briefe schreiben


Flyer der Roten Hilfe zur Kampagne "United we stand!"
flyer front neu
flyer back neu

G20 in Hamburg Ein Festival der Repression

G20 2

Von einem „Festival der Demokratie“ sprach Hamburgs Innensenator Andy Grote vor dem G20-Gipfel, wenn er diesen meinte. Jetzt, nach den Ereignissen in Hamburg wissen wir, dass diese Aussage offenbar auf einem recht fragwürdigen Verständnis von Demokratie fußte.

So wurde das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit bereits gleich zu Beginn der Protestwoche mit Füßen getreten, als der Aufbau der Camps für die Gipfelgegner*innen rechtswidrig, da gegen anderslautende Gerichtsurteile, und teilweise unter Zuhilfenahme von Schlagstock, Pfefferspray- und Wasserwerfereinsatz unterbunden wurde.

Einen vorläufigen Höhepunkt der Repression bildete sicher die vorsätzliche Auflösung der „Welcome to Hell“-Demo am Donnerstag, als diese, bevor sie auch nur einen Meter laufen konnte unter fadenscheinigen Begründungen von der Polizei angegriffen und aufgelöst wurde. Die Situation in und um die Demo war zu Beginn des Angriffs der Polizei völlig friedlich. Hier wurde offenbar ganz bewusst eine friedliche Demonstration eskaliert, um den politischen Inhalten der Demo kein Podium zu bieten und die Teilnehmer*innen der Demo kriminalisieren zu können.

In den folgenden Tagen kam es dann, ab Freitag noch angeheizt durch die medial stark vertretenen Bilder von brennenden Autos und zwei geplünderten Supermärkten. zu regelrechten Menschenjagden auf alles, was nach Demonstrant*in aussah. Viele Menschen wurden dabei - vielfach schwer – verletzt. Viele hundert wurden mehr oder minder völlig willkürlich fest- oder in gewahrsam genommen und mit Strafverfahren überzogen..

Die Auflistung von (Grund-)Rechtsverstößen und teilweise schweren Straftaten, die durch die Polizei in HH begangen wurden ließe sich fortführen. Ein erstes Statement dazu hat das Komitee für Grundrechte und Demokratie verfasst, welches in Hamburg mit 43 Demonstrationsbeobachter*innen viele der Versammlungen in der Zeit vom 2. bis 8. Juli 2017 begleitet hat.

Wir möchten an dieser Stelle jedoch vorerst dem Ermittlungsausschuss des G20 und den zahlreichen Rechtsanwält*innen für ihre großartige Arbeit danken. Weiterhin wünschen wir den vielen Verletzten gute Besserung und schicken solidarische Grüße an die immer noch Inhaftierten.

Ungezählte Strafverfahren schließen sich an, lasst uns mit den Betroffenen solidarisch sein! Spendet auf unser Sonderkonto oder das Konto des EA!


Ermittlungsausschuss G20 & Legal Team G20

EA PictoAuf dem Blog der G20-Antirep-Struktur findet Ihr Hilfreiches und Wissenswertes zum Verhalten auf Demos, bei Fest- oder Ingewahrsamnahmen und vieles mehr. Die Solidaritätssturkutren stehen auch jetzt im Anschluss an die Proteste als Ansprechpartner zur Verfügung. Wenn ihr von Repression betroffen seid, meldet euch bei eurer lokalen Rote Hilfe Ortsgruppe.

 


Spenden Widerstand braucht Solidarität

SPENDEN PictoDamit die Betroffenen der Repression mit den finanziellen Folgen nicht alleine gelassen werden sind wir alle gefordert diese Kosten solidarisch zu teilen! Dafür benötigen wir dringend eure Unterstützung!

Auch eine Mitgliedschaft bei uns hilft uns weiter, da die regelmäßigen Beitragszahlungen kontinuierliche Antirepressionsarbeit ermöglichen.

Spendet mit dem Stichwort G20 auf unser Sonderkonto!

Rote Hilfe e.V.
Stichwort „G20“
IBAN: DE25 2605 0001 0056 0362 39
BIC: NOLADE21GOE
Sparkasse Göttingen


Informationen zu den Protesten

INFOS PictoAuf dem Infoportal zu den Protesten gegen G20-Gipfel findet Ihr weiterhin alle notwendigen Informatione, auch jetzt nach dem Gipfel. Die Websites werden ständig aktualisiert, daher empfiehlt die Rote Hilfe den regelmäßigen Besuch der Seiten und den Bezug des Newsletters.


Material zur G20-Spendenkampagne der Roten Hilfe

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Weitere Banner und Anzeigen gibt's im Bereich Downloads in der Kategorie Anzeigen & Banner. Gedrucktes Material wie Flyer, Aufkleber und Plakate, können beim Literaturvertrieb der Roten Hilfe kostenlos bestellt werden.

Antira Kampagne

Die Rote Hilfe e.V. unterstützt mit ihrer Arbeit linke Aktivist*innen in Deutschland unabhängig von ihren Papieren und ihrer Herkunft. Als Teil der linken Bewegung setzen wir uns gegen die Grenzpolitik Europas, gegen Verschärfungen von Asylgesetzen und für ein bedingungsloses Bleiberecht für alle ein. Wir stehen an der Seite geflüchteter Aktivist*innen und ihrer Unterstützer*innen.

Seit 2012 die ersten großen Protestmärsche von Würzburg nach Berlin starteten, sich nach und nach bundesweit Protestcamps bildeten, Gebäude besetzt, Botschaften gemeinschaftlich besucht und öffentliche Plätze eingenommen wurden, wurden diese Aktionen polizeilich und juristisch angegriffen. Vorwürfe wie Verstoß gegen die Residenzpflicht, Körperverletzung, Landfriedensbruch oder Widerstand gegen die Staatsgewalt sollen Widerstand delegitimieren und Aktivist*innen einschüchtern.

Viele der Betroffenen, ohne oder mit europäischem Pass, haben von der Roten Hilfe bereits politische und finanzielle Unterstützung erhalten. Geflüchteten Aktivist*innen erhalten bei uns im Rahmen unserer Satzung eine 100%ige Unterstützung statt dem Regelsatz von 50% der anfallenden Repressionskosten.

Unterstützt die Antirepressionsarbeit der Roten Hilfe und bleibt solidarisch! Lasst uns den Widerstand erst beenden, wenn wir in einer Gesellschaft leben, in der alle Menschen willkommen sind.


Spendet:
Stichwort „AntiRa“
Rote Hilfe e.V.
IBAN: DE25 2605 0001 0056 0362 39
BIC: NOLADE21GOE
Sparkasse Göttingen

 

Sticker AntiraMit der antirassistischen Kampagne 'you can't break this movement' sammelt die Rote Hilfe e.V. Spenden für widerständige Geflüchtete und deren Unterstützer*innen, die durch ihren politischen Aktivismus von staatlicher Repression betroffen sind. Seit 2012 die ersten großen Protestmärsche von Würzburg nach Berlin starteten, sich nach und nach bundesweit Protestcamps gebildet haben, Gebäude besetzt, Botschaften gemeinschaftlich besucht und öffentliche Plätze genommen wurden, wurde diese Aktionen polizeilich und juristisch angegriffen.


Vorwürfe von Residenzpflichtverstößen, Körperverletzungen, Landfriedensbrüchen oder Widerstand gegen die Staatsgewalt sollen Widerstand delegitimieren und einschüchtern. Viele der betroffenen Aktivist*innen, ohne oder mit europäischem Pass, haben von der Roten Hilfe in den Folgemonaten politische und finanzielle Unterstützung erhalten. Wo lokale Soli-Töpfe ausgeschöpft sind haben wir auf Bundesebene geflüchteten Aktivist_innen statt dem Regelsatz von 50% der Repressionskosten (Anwält_innen, Gericht, Strafe,...) eine 100%ige Unterstützung möglich gemacht.

Wir wollen (und werden) das auch weiterhin so machen! Die Rote Hilfe e.V. unterstützt mit ihrer Antirepressionsarbeit linke Aktivist_innen in Deutschland unabhängig eines Passes oder einer Herkunft. Wir unterstützen nach unseren Satzung, helfen mit Tipps, raten zur Aussageverweigerung und stehen mit Strukturen vor Ort an eurer Seite. Wir setzen uns mit der AntiRa-Kampagne und als Teil der Bewegung gegen die Grenzpolitik Europas, gegen Verschärfungen von Asylgesetzen und für ein bedingungsloses Bleiberecht für Alle ein!Unterstützt die Antirepressionsarbeit der Roten Hilfe: spendet, organisiert Sammlungen, feiert Soliparties, lasst euch nicht einschüchtern, bleibt solidarisch und lasst uns den Widerstand erst beenden, wenn wir in einer Gesellschaft leben in der Alle willkommen sind! 

Spendet:
Stichwort „AntiRa“
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Flyer, Sticker und Plakate können über den Literaturvertrieb bestellt werden.
Hier zur Ansicht:

Flyer A6 vorne     Flyer A6 hinten

Plakat A2    Sticker A7

 

‫لناشطين‬ ‫تبرعات‬ ‫منضمتنا‬ ‫تجمع‬
‫لعنصرية‬ ‫ل‬ ‫المناهضة‬ ‫الحملة‬ ‫نطاق‬ ‫في‬
‫من‬ ‫وقعوا‬ ‫الذين‬ ‫أنصارهم‬ ‫و‬ ‫اللجئين‬ ‫وأمور‬ ‫السياسية‬ ‫مجال‬ ‫في‬ ‫الناشطات‬ ‫و‬
‫قبل‬ ‫من‬ ‫السياسية‬ ‫نشاطاتهم‬ ‫ضمن‬ ‫ألجرامية‬ ‫وملبسات‬ ‫و‬ ‫العتقالت‬ ‫حملت‬ ‫خلل‬
‫الحكومية‬ ‫و‬ ‫المحلية‬ ‫السلطات‬
‫إلي‬ ‫فورتسبورغ‬ ‫من‬ ‫بدء‬ ‫التي‬ ‫اللجئين‬ ‫قبل‬ ‫من‬ ‫الحتجاجية‬ ‫المسيرة‬ ‫بعد‬
‫في‬ ‫عامة‬ ‫أماكن‬ ‫في‬ ‫مخيمات‬ ‫و‬ ‫المدرسة‬ ‫مبنى‬ ‫احتجاز‬ ‫و‬ ‫‪2012‬‬ ‫سنة‬ ‫في‬ ‫برلين‬
‫خاصة‬ ‫اللمانية‬ ‫الحكومة‬ ‫سياسة‬ ‫و‬ ‫الوروبية‬ ‫سياسات‬ ‫ال‬ ‫على‬ ‫احتجاجا‬ ‫برلين‬
‫بدأت‬ ‫ثم‬ ‫اللمانية‬ ‫مدن‬ ‫ال‬ ‫من‬ ‫كثير‬ ‫في‬ ‫الحركة‬ ‫هذه‬ ‫توسعت‬ ‫اللجئين‬ ‫بحق‬
‫خلل‬ ‫من‬ ‫خاصة‬ ‫العدل‬ ‫و‬ ‫الداخلية‬ ‫تين‬ ‫الوزار‬ ‫خلل‬ ‫من‬ ‫اللمانية‬ ‫الحكومة‬
‫غير‬ ‫ال‬ ‫التهامات‬ ‫و‬ ‫الشرطة‬ ‫قبل‬ ‫من‬ ‫قمع‬ ‫ال‬ ‫و‬ ‫عتقالت‬ ‫ال‬ ‫و‬ ‫المداهمات‬
‫تخريب‪,‬‬ ‫‪,‬‬ ‫اللجوء‬ ‫مخيم‬ ‫ترك‬ ‫و‬ ‫رخصة‬ ‫دون‬ ‫سفر‬ ‫ال‬ ‫مثل‬ ‫العنصرية‬ ‫و‬ ‫إنسانية‬
‫غير‬ ‫ال‬ ‫التهامات‬ ‫من‬ ‫كثير‬ ‫و‬ ‫المنية‬ ‫قوى‬ ‫ال‬ ‫مناهضة‬ ‫المدني‪,‬‬ ‫بالمن‬ ‫الخلل‬
‫أوروبي‬ ‫سفر‬ ‫جواز‬
‫بحوزتهم‬ ‫الذين‬ ‫الشخاص‬ ‫ضد‬ ‫السياسي‬ ‫قمع‬ ‫ال‬ ‫و‬ ‫منطقية‬
‫أوراق‪,‬‬ ‫أو‬ ‫سفر‬ ‫جواز‬ ‫دون‬ ‫أو‬
‫في‬ ‫خاصة‬ ‫السياسية‬ ‫و‬ ‫المعنوية‬ ‫المادية‪,‬‬ ‫مساعداتنا‬ ‫تلقوا‬ ‫منهم‬ ‫كثيرا‬
‫تكاليف‬ ‫و‬ ‫الرسومات‬ ‫بدفع‬ ‫قادرين‬ ‫ليسوا‬ ‫الناشطون‬ ‫حينما‬ ‫المحرجة‪,‬‬ ‫الحالت‬
‫من‬ ‫بدل‬ ‫اللجئين‬ ‫والناشطين‬ ‫للرفاق‬ ‫‪٪‬‬ ‫‪100‬‬ ‫دعم‬ ‫حققنا‬ ‫نحن‬ ‫‪,‬‬ ‫الجراءات‬
‫عقوبة‪،‬‬ ‫والمحاكم‪،‬‬ ‫المحامين‬ ‫)‬ ‫القمع‬ ‫تكاليف‬ ‫من‬ ‫‪٪‬‬ ‫‪50‬‬ ‫من‬ ‫القياسي‬ ‫المعدل‬
‫‪(...‬‬
‫ة‬ ‫موجود‬ ‫دائما‬ ‫ت‬ ‫كان‬ ‫التي‬ ‫الروحية‬ ‫و‬ ‫العزم‬ ‫بنفس‬ ‫العمل‬ ‫مواصلة‬ ‫نريد‬ ‫نحن‬
‫ألمانيا‬ ‫في‬ ‫اليساريين‬ ‫الناشطين‬ ‫و‬ ‫الناشطات‬ ‫مع‬ ‫التضامن‬ ‫و‬ ‫التعاون‬ ‫في‬
‫لنضامنا‬ ‫وفقا‬ ‫نعمل‬ ‫نحن‬ ‫قومية‪,‬‬ ‫أو‬ ‫اصل‬ ‫سفر‪,‬‬ ‫جواز‬ ‫هوية‪,‬‬ ‫عن‬ ‫النظر‬ ‫بغض‬
‫الصمت‬ ‫التزام‬ ‫مثل‬ ‫النصائح‬ ‫نعطي‬ ‫و‬ ‫اللزمة‬ ‫الستشارات‬ ‫نعطي‬ ‫و‬ ‫الداخلي‬
‫بجانبكم‬ ‫دائما‬ ‫نقف‬ ‫نحن‬ ‫‪,‬‬ ‫الحدث‬ ‫مكان‬ ‫في‬ ‫بجانبكم‬ ‫تنظيماتنا‬ ‫وتتواجد‬ ‫و‬
‫سياسة‬ ‫في‬ ‫الوروبي‬ ‫التحاد‬ ‫قوانين‬ ‫ضد‬ ‫أهدافكم‬ ‫تحقيق‬ ‫في‬ ‫معكم‬ ‫ونتضامن‬
‫للجميع‬ ‫مشروط‬ ‫غير‬ ‫ال‬ ‫لبقاء‬ ‫ا‬ ‫حق‬ ‫ل‬ ‫و‬ ‫اللجوء‬ ‫قوانين‬ ‫تشديد‬ ‫و‬ ‫الحدود‪,‬‬
‫اليسارية‬ ‫الثورات‬ ‫و‬ ‫النشاطات‬ ‫ضمن‬ ‫من‬ ‫نحتسبهم‬ ‫لننا‬ ‫الناس‬
‫تبرعاتكم‬ ‫ارسلوا‬ ‫العنصرية!‬ ‫و‬ ‫القمع‬ ‫ضد‬ ‫منضمتنا‬ ‫ة‬ ‫حمل‬ ‫ساعدوا‬
‫في‬ ‫ساعدونا‬ ‫الخيرية‪,‬‬ ‫حتفالت‬ ‫ال‬ ‫و‬ ‫نشاطاتكم‬ ‫ضمن‬ ‫التبرع‬ ‫حملت‬ ‫نظموا‬ ‫او‬
‫من‬ ‫ترعبوا‬ ‫ول‬ ‫قاوموا‬ ‫المعنوية‪,‬‬ ‫و‬ ‫المادية‬ ‫الطرق‬ ‫بكل‬ ‫انفسنا‬ ‫تنظيم‬
‫فيها‬ ‫نعيش‬ ‫مجتمعا‬ ‫نصنع‬ ‫حتي‬ ‫النضال‬ ‫باستمرارية‬ ‫نأمل‬ ‫نحن‬ ‫الصعوبات‪,‬‬
‫سويا‬ ‫كلنا‬

Солидарность с беженцами, которые отстаивают свои права! Право на пребывание для всех!

С помощью антирасистской кампании “you can't break this movement” („вы не сможете остановить это движение“) организация Rote Hilfe собирает пожертвования для беженцев, которые были подвергнуты репрессиям со стороны государства из-за своей политической активности. С тех пор как в 2012 году были проведены первые масштабные протестные марши из Вюрцбурга в Берлин, постепенно основывались лагеря протеста по всей территории Германии, имели место оккупации общественных зданий, проходили митинги у посольств, все эти акции преследовались полицией и несли за собой юридические последствия.

Обвинения в нарушении обязанности не покидать определённое место жительства, наряду с обвинениями в телесных повреждениях, нарушении общественного порядка, сопротивлении представителям власти нацелены на запугивание и криминализацию протестов. Организация Rote Hilfe оказывала политическую и финансовую поддержку многим активисткам и активистам с европейским паспортом и без в короткий срок. В тех случаях, когда местные солидарные кассы исчерпывались, мы помогали активистам-беженцам на федеральном уровне и обеспечивали таким образом стопроцентную финансовую поддержку, вместо полагающегося пособия, которое покрывает лишь 50% расходов на адвокатов, судебные разбирательства, денежные штрафы и т.п.

Мы намерены и будем продолжать так действовать и в будущем! Организация Rote Hilfe проводит антирепрессивную работу, поддерживая левых активисток и активистов в Германии, независимо от их гражданства или происхождения. Мы помогаем в соответствии с нашим уставом, проводим консультации, советуем отказываться от дачи показаний и создаем структуры на месте, которые поддержат вас отстоять свои права. Проводя эту кампанию и как часть антирасистского движения, мы выступаем против политики изоляции Европы, против ужесточения законов о предоставлении убежища и за безусловное право на проживание для всех!
Поддерживайте нашу антирепрессивную работу: делайте взносы, проводите сбор средств, организуйте "солидарные вечеринки", не позволяйте себя запугивать, будьте солидарны! Давайте бороться общими силами до тех пор, пока мы не создадим общество, в котором рады каждому!

Листовка:
Беженцы и их сторонники с 2012 года все чаще выступают против политики изоляции Европы и несоблюдения основных прав человека.
Будь то критика лагерей или требование безусловного права на проживание, протестные шествия или оккупация общественных мест, государство отвечает на протесты ужесточением законов о предоставлении убежища или массовым задействованием полиции.
Организация Rote Hilfe („Красная Помощь“) является частью антирасистского движения и поддерживает активисток и активистов, которые стали жертвами государственных репрессий. Вносите пожертвования, будьте солидарны, не отворачивайтесь!

Solidaridad con la lucha de l@s refugiad@s – ¡Permiso de permanencia para todos!

Con la campaña antirascista 'you can't break this movement' la organización Rote Hilfe e.V. colecta donaciones para refugiad@s resistentes y sus apoyador@s, que se ven afectad@s por represión estatal a causa de su activismo político. Desde el año 2012, año en que se inició la primera marcha de protesta desde Würzburg a Berlin, que se formaron poco a poco en todo el territorio federal campamentos de protesta, se ocuparon edificios, se visitaros embajadas conjuntamente y se tomaron plazas públicas, estas acciones fueron atacados policial y jurídicamente.

Recriminaciones sobre infracción de la residencia obligatoria, lesiones corporales, perturbación del orden público o resistencia al poder estatal, se usan para deslegitimar o intimidar resistencia. Much@s de l@s activistas afectad@s, con o sin pasaporte, han recibido en los meses siguientes ayuda financiera y política de Rote Hilfe. Donde los potes solidarios locales se han agotado, hemos hecho posible a nivel federal ayudar a los refugiad@s activistas con 100%, en vez del 50%, de los costes represalios (abogado, juzgado, pena...).

¡Queremos (y vamos) a seguir haciendo lo de esta manera! Rote Hilfe e.V. apoya con su trabajo de antirepresión a activistas de izquierda en Alemania, independientemente del pasaporte o origen. Apoyamos según nuestro estatuto, ayudamos con consejos, aconsejamos negarse a declarar y estamos a vuestro lado con estructuras locales. Con la campaña AntiRa y como parte del movimiento contra la política de fronteras de Europa intercedemos en contra de agravamientos de la ley de asilo ¡y para el permiso de permanencia sin condiciones para todos!

Apoyad el trabajo de antirepresión de Rote Hilfe: ¡Donat, organizad colectas, haced fiestas solidarias, no os dejéis intimidar, seguid solidarios y no dejéis de resistir hasta que vivamos en una sociedad en la que todo el mundo sea bienvenido!

 

traduccion del flyer aleman:

En contra de la política de aislamiento de Europa y la limitación de los derechos humanos básicos se organizan desde el año 2012 sobre todo refugiad@s y sus apoyador@s.

Indiferente si se critican los alojamientos o si se exige el permiso de permanencia sin condiciones a través de marchas de protesta o ocupaciones de plazas públicas, el estado reaciona a las protestas con agravamientos de los derechos de asilo o con intervenciones policiales masivas.

La organización solidaria izquierda Rote Hilfe se ve como parte del movimiento antirascista y apoya a activistas afectad@s por la represión estatal. ¡Donat, seguid solidarios y entrometeros!

Solidarity with the Refugees' Struggle – Right of Residency for Everyone

The association Rote Hilfe e.V. (“Red Aid”) is soliciting donations with its anti-racism campaign, 'you can't break this movement', for resistant refugees and their supporters who have been affected by government repression due to their political activism. Since 2012, when the first large protest marches from Würzburg to Berlin started, nationwide protest camps gradually formed, buildings occupied, embassies visited by large groups and public spaces taken over, these actions have been assaulted by the police and prosecuted by the courts.
Allegations of violations of duty not to leave an assigned place of residence, criminal assault, breach of the peace and civil disorder are raised so as to delegitimize and intimidate opposition.
Many of the affected activists, with or without a European passport, have received political and financial support from Rote Hilfe in the months following the allegations. Where local solidarity funds have been exhausted, we have introduced 100% coverage at the national level of the repression costs (lawyers, court fees, fines, ...) to refugee activists instead of the standard rate of 50% .
We intend to (and will) continue to do it that way! Rote Hilfe supports leftist activists in Germany with its anti-repression efforts regardless of passport or country of origin. We offer financial support, according to our Articles of Association, help with advice, recommend those prosecuted to remain silent and are available in solidarity with many local branches. We are committed to the anti-racist campaign of the movement against the European closed-border policy, against intensifying the laws of asylum and for an unconditional right to residency for everyone!
Support the anti-repression work of Rote Hilfe: donate, organize collections, celebrate solidarity parties, do not be intimidated, continue standing with us in solidarity and let us end our resistance only when we live in a society in which all are welcome!

 

Translation of the german flyer:

Refugees and their supporters have, since 2012, intensified their organizing against the politics of bulkheading Europe and restricting basic human rights.

The government has responded to the criticism of camps or the demand for the unconditional right to residency through protest marches or occupying public places by intensifying the law of asylum and engaging in massive police operations.

The leftist solidarity organization Red Help (Rote Hilfe e.V.) considers itself as part of the anti-racist movement and supports activists affected by state repression are concerned. Make a donation, remain united and get involved!

 

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