Am 28.01.2012 jährt sich zum vierzigsten Mal die Sitzung, auf der die bundesdeutschen Ministerpräsidenten unter Vorsitz des sozialdemokratischen Bundeskanzlers Willy Brandt einen Beschluss verabschiedeten, der das politische Klima in der BRD auf Jahrzehnte hin prägen sollte: den sogenannten „Radikalenerlass“.

 

Er läutete eine beispiellose antikommunistische Hetzjagd ein, mit der Linke vom öffentlichen Dienst ausgeschlossen werden sollten. Viele tausend LehrerInnen, BriefträgerInnen, Lokführer und HochschuldozentInnen wurden geheimdienstlich durchleuchtet, peinlichen Gesinnungsverhören unterzogen, zu StaatsfeindInnen abgestempelt und ihrer materiellen Existenzgrundlage beraubt.

Heute – vierzig Jahre nach der Verabschiedung des Erlasses - haben ehemalige Betroffene (schon jetzt sind es über hundert an der Zahl) eine Resolution verabschiedet, in der sie ihre Rehabilitierung und Entschädigung fordern, sowie die Aufarbeitung dieses historischen Unrechts, die Offenlegung der geheimdienstlichen Akten und die Auflösung des Verfassungsschutzes.

Die komplette Resolution mit allen derzeitigen UnterstützerInnen findet sich unter: http://www.gegen-berufsverbote.de/lib/presseerklaerungen/40jahreberufsverbot.html

Ortsgruppen-Seiten



Umgezogen? Download Änderungsformular

Sonderseiten

beugehaft banner 01

Aussageverweigerung!

Link-Tipp